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Grabbe-WG feiert 25-jähriges Jubiläum mit Festempfang und Jubiläumsfeier

Die Grabbe-Jugendwohngemeinschaft in Detmold feierte Anfang September 2017 ein rundes Jubiläum. Genau 25 Jahre liegt es nunmehr zurück, dass der im Jahr 2014 verstorbene Dipl. Pädagoge Ulrich Blauschek in einer alten Jugendstilvilla eine sozialpädagogische Jugendwohngemeinschaft mit elf Plätzen für Jugendliche und junge Heranwachsende aus der Taufe hob.
Anlässlich dieses Jubiläums veranstaltete die WG neben einem Festempfang für geladene Gäste eine Jubiläumsfeier, zu der neben Eltern, Freunden, Nachbarn und Kollegen natürlich auch alle ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner der Grabbe-WG eingeladen waren.

Die Anfänge
Aufgekommen ist die Idee zur Gründung einer sozialpädagogischen Jugendwohngemeinschaft im Mitarbeiterstab des Christian Dietrich Grabbe-Internates. Diese familienergänzende Jugendhilfeeinrichtung befand sich seit 1982 in einem Gebäudeteil des Grabbe-Gymnasiums in Detmold, bevor sie 1995 auf dem Gelände des Schlosses Varenholz im Kalletal ein neues Domizil bezog.
Mit der Gründung und dem Betrieb einer sozialpädagogischen Jugendwohngemeinschaft im September 1992 wurde dem wachsenden Bedürfnis der Jugendlichen und Eltern nach einer ganzjährigen Betreuungsform, auch über die Schulzeit der jungen Heranwachsenden hinaus, Rechnung getragen. Aufbauend auf dieser Grundidee stellt die Grabbe-WG seit nunmehr 25 Jahren ein sicheres Zuhause für Ihre jeweiligen Bewohnerinnen und Bewohner dar. Als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe erfolgt die Belegung damals wie heute ausschließlich über öffentliche Kostenträger wie z. B. dem Jugendamt der Stadt Detmold, mit dem die Grabbe-WG besonders eng zusammen arbeitet.

Angebotserweiterung
Seit Juli 2012 beinhaltet das Angebotsspektrum der Grabbe-Jugendwohngemeinschaft auch das sogenannte "Sozialpädagogisch betreute Wohnen". Hierzu wurde ein Einfamilienhaus am Wittensteinweg in Detmold angemietet, das Platz für insgesamt drei ältere Jugendliche bzw. junge Erwachsene bietet. Diese werden stundenweise in ihrer Verselbständigung unterstützt, aber nicht mehr wie in der Grabbe-Jugendwohngemeinschaft rund um die Uhr betreut.

Zielgruppe und Zielsetzung
Die Grabbe-Jugendwohngemeinschaft wendet sich an Jugendliche und junge Heranwachsende im Alter zwischen 14 und 21 Jahren, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr in ihrem Herkunftsmilieu leben können oder wollen. In der WG erhalten sie die Möglichkeit, in einem überschaubaren, durch Kontinuität und Gestaltungsspielraum gekennzeichneten Rahmen in der Gemeinschaft mit Gleichaltrigen zu leben und zu lernen. Die Jugendlichen werden befähigt, eine individuelle, realitätsbezogene Lebensperspektive aufzubauen und diese im jeweiligen sozialen Umfeld umzusetzen. Die Schwerpunkte der Bemühungen der insgesamt sechs pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WG liegen in der Verselbständigung der Jugendlichen und jungen Heranwachsenden, der Aneignung von lebenspraktischen Fähigkeiten, der Übernahme von Verantwortung sowie im aktiven Gestalten von sozialen Prozessen. Aufgrund der zentralen Lage der Jugendwohngemeinschaft bzw. dem Haus für das betreute Wohnen im Stadtkern von Detmold ist eine gute Anbindung an alle Schul- und Ausbildungseinrichtungen möglich.  

Foto oben: Auch Uwe Krampf von der Heimaufsicht des Landesjugendamtes Westfalen, Eduard Kloppenburg, Einrichtungsleiter der Jugendhilfeeinrichtung mit Internat Gut Böddeken sowie Hans-Günther Mischke, Vorsitzender des VPK-Landesverbandes NRW (v.l.n.r.), gratulierten der langjährigen Leiterin der Grabbe-WG, Gabriele Dost, sehr herzlich zum runden Jubiläum. 

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